Lampen im Kinderzimmer: Worauf muss ich achten?

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Eltern denken bei der Einrichtung des Kinderzimmers oft in erster Linie an Möbel, die Wandfarbe oder das richtige Spielzeug. Mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, ist die richtige Beleuchtung. Die ist nicht nur abhängig vom individuellen Charakter eures Kindes, sondern auch von dessen Alter. Wir haben die besten Tipps für euch gesammelt.Kinderzimmer mit weißer Ausstattung, grüner Wand und rotem Teppich

Für den Wickeltisch: indirektes Licht

Nachdem ein Neugeborenes das Licht der Welt erblickt hat, sind dessen Augen noch sehr empfindlich. Gerade für Babys gilt daher: direkte Lichteinstrahlung durch die Sonne und künstliche Lichtquellen meiden! „Insbesondere bei der Beleuchtung des Wickeltisches ist darauf zu achten. So sollte die Deckenleuchte, sofern sie direktes Licht nach unten spendet, mit einem Tuch verhangen werden“, meinen Alexandra und Nicola, die sich auf Ihrem Blog „Die Raumelfen“ mit verschiedenen Themen der Kinderzimmereinrichtung beschäftigen (Geheimtipp: in ihrem Shop findet ihr auch viele tolle Ideen für Kinderlampen). Noch besser: die Deckenleuchte durch eine indirekte Lichtquelle ersetzen, z.B. einen Deckenfluter oder eine Klemmlampe, die auf den Wand- oder Deckenbereich scheint.

Mit Nachtlampen Licht ins Dunkel bringen

Schlafen die Kleinen dann zum ersten Mal im eigenen Bett, empfiehlt es sich, nachts ein gedämpftes Licht anzulassen. Weil ein stockfinsteres Zimmer durchaus furchteinflößend wirken kann, hilft ein Nachtlicht Kindern dabei, die vertraute Umgebung leichter wiederzuerkennen. Heutzutage gibt es Nachtlichter in allen Formen und Farben. Eine besonders kreative Liste inklusive einiger schöner DIY-Anleitungen haben wir hier gefunden.


Hauptsache hell

Mit dem Älterwerden ändern sich auch die Anforderungen an die Kinderzimmerbeleuchtung. Sobald der Nachwuchs anfängt, sich an Mal- oder Schreibtischen aufzuhalten, sollte nicht nur darauf geachtet werden, das Zimmer an sich gut auszuleuchten, sondern vor allem den Schreib- und Malbereich ausreichend hell zu gestalten. Für die Raumbeleuchtung eignen sich Mehrfachstrahler besonders gut, da sie sich mit ihren variablen Einzellichtern flexibel an jedes Kinderzimmer anpassen lassen. Pro-Tipp für Heimwerkerväter: Aus einer Sperrholzplatte und kleinen LED-Spots einen eigenen Sternenhimmel fürs Kinderbett basteln.

Hell ausgeleuchtetes Kinderzimmer

Die Hauptregel für die Beleuchtung jedes Kinderzimmers: so viel Licht wie möglich

Safety first

Grundsätzlich gilt: In Kinderzimmern muss an allererster Stelle gewährleistet sein, dass von der Beleuchtung keine Gefahr ausgeht. Dabei geht es nicht nur um Strom: Stofftücher oder Kleidungsstücke sollten auf keinen Fall zum Abdämmen oder für „die besondere Stimmung“ über Lampen und Leuchten gehängt werden. Schon mehr als ein Brandfall ist dadurch tragisch ausgegangen.

Lampen sollten außerdem immer außerhalb der Reichweite von Kinderhänden stehen bzw. hängen, solange diese noch nicht wissen, wie man mit elektrischen Geräten umgehen muss. Schnell ist etwas umgeworfen, ausgesteckt oder zerbrochen. Deshalb auch von vornherein Kleinteile vermeiden, die abgebrochen oder verschluckt werden können.

Colour your life – bzw. das eurer Kinder

Es ist längst bekannt, dass jede Farbe eine andere Wirkung auf uns hat. Bei Kindern ist das nicht anders. Nicht umsonst werden Kinderzimmer daher oft in bunten Farben gestrichen. Doch nicht nur die Wandfarbe spielt eine Rolle – auch mit farbigen Deckenleuchten können unterschiedliche Stimmungen hervorgerufen werden. Eine gute Übersicht dafür haben wir auf netmoms.de gefunden.

Deckenlampions in rot, orange und gelb

Mit bunten Lampen könnt ihr nicht nur Farbe ins Kinderzimmer bringen, sondern auch die Atmosphäre gestalten.

Wir hoffen, dass wir euch ein paar gute Tipps für die Lichtgestaltung eures Kinderzimmers geben konnten. Wenn ihr selbst noch Ideen und Anregungen habt, schreibt uns doch einen Kommentar!

Bilder:

© iStock.com / poligonchik; miss_elli

© Die Raumelfen


So wichtig, wie mir meine eigene Familie ist, so gern schreibe ich für familista über alles, was Familien weiterhilft.

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