Familienausflug: Sehenswürdigkeiten in Dresden erleben

 

Das historische Zentrum von Dresden befindet sich am linken Elbufer. Es war über Jahrhunderte von den mächtigen Festungsmauern geschützt und gab dem sächsischen Fürstenhaus die Möglichkeit sich zu entfalten. Die Elbfront ist noch heute durch Bauten aus dem 19. Jahrhundert, dem Barock und der Renaissance bestimmt. Dresden erscheint vom Ufer aus als Kulturstadt mit europäischem Format und kann diese Erwartungen auch auf den zweiten Blick erfüllen.

 

Mit dem Wiederaufbau des gesamten Stadtzentrums konnte die Frauenkirche von Dresden als Symbol in ihrer vollen Pracht erblühen. Dieser barocke Kuppelbau gibt der Silhouette von Dresden ihr Gesicht. In der Dresdner Altstadt gibt es viele Kultureinrichtungen, die zu einem Besuch in Dresden gehören, wie die Gemäldegalerie Alte Meister und die Schatzkammer des sächsischen Kurfürsten mit dem grünen Gewölbe. In der Altstadt tagt der sächsische Landtag im Rathaus und rund um den Altmarkt und die Prager Straße befinden sich viele beschauliche Cafés und Restaurants, kulturelle Einrichtungen und Einkaufszentren.

 

 

Dresdner Frauenkirche, Altmarkt und Neumarkt

 

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Dresden gehören die Frauenkirche und der Neumarkt. Die Gäste dürfen tagsüber kostenlos die Frauenkirche besichtigen. Die „Kirche unserer Lieben Frau“ (wie die Frauenkirche auch genannt wird) wurde zwischen 1726 und 1743 erbaut und steht für die barocke Prachtentfaltung der Stadt wie kaum anderes Gebäude. Nachdem sie im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, setzten sich Bürger- und Fördervereine mit Spenden dafür ein, die Kirche im Original zu rekonstruieren. Außen an der Fassade sind noch vereinzelte dunkle Steine zu sehen. Diese Steine stammen aus der originalen Frauenkirchenruine und wurden an dieser Stelle wieder verwendet. Ein Highlight im Inneren ist der reich verzierte Altar, über dem acht Deckengemälde in der Kuppel zu sehen sind. Täglich werden Führungen auch mit Orgelmusik angeboten. Der älteste Platz in Dresden ist der Neumarkt.

 

Er versammelt eines der wesentlichen Ensembles innerhalb der Dresdner Altstadt. Das Pendant dazu ist der Altmarkt. Es handelt sich um einen sehr großen und rechteckigen Marktplatz, der seit Dresdens Gründung den Kern der gesamten Stadtanlage bildet. Heute finden auf dem Altmarkt saisonale Märkte und verschiedene Veranstaltungen statt, wie seit 1434 der Striezelmarkt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt.

 

 

Dresdner Zwinger & größtes Panorama-Fotomotiv

 

Der Zwinger von Dresden ist eines der bedeutendsten Bauwerke, das auf den Spätbarock zurückgeht. Heute ist der Zwinger das Wahrzeichen der Stadt. Er ist 1710 als Orangerie entstanden, wo die höfische Prominenz ihre Festspiele abhielt. Heute befinden sich im Dresdner Zwinger die Gemäldegalerie Alte Meister und die Porzellansammlung ebenso wie der mathematisch physikalische Salon. Besucher haben die Möglichkeit, die Galerien und die Rasenanlagen mit den höfischen Springbrunnen zu besichtigen.

 

Gerade an einem sonnigen Tag gibt es in Dresden nicht Schöneres als den Zwinger zu besuchen. Eines der beliebtesten Panoramafotomotive ist der Steinhof und der Fürstenzug. Im Steinhof fanden im Mittelalter Reitturniere und ritterliche Spiele statt. Heute wird der Komplex für kulturelle Veranstaltungen genutzt. An der Außenseite befindet sich der gesamte Fürstenzug, das ist ein 101 m langes Wandbild, das den überlebensgroßen Reiterzug darstellt. An dieser Stelle wird deutlich: Dresden ist nicht nur eine Reise wert, diese sächsische Stadt spiegelt wie keine andere ihre eigene Geschichte, mit imposanten Bauwerken wieder und lädt auf einen ausgiebigen Besuch ein.