Die größte Sorge aller Eltern ist die Gesundheit des Kindes. Daher sollte man auch die eigene Hausapotheke kindgerecht aufrüsten, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein! Um es Eltern leichter zu machen, gibt es mittlerweile sogar Komplett-Pakete!

Medikamenten-Tasche

Gesunde Ernährung und viel Bewegung stärken natürlich die Abwehrkräfte. Sollte dennoch mal was nicht stimmen, ist der Kinderarzt die erste Anlaufstelle. Doch wie ist man perfekt für den Fall der Fälle gerüstet? Oft vergessen, aber eines der wichtigsten Dinge: Schreibt euch die wichtigsten Notrufnummern auf einen Zettel und verwahrt diesen griffbereit auf. Viele Apotheken bieten sogar fertige Notruflisten kostenlos an, welche zugleich wichtige Tipps für die Pflege der Hausapotheke beinhalten. Sie helfen auch gerne mit Rat und Tat bei der Befüllung des hauseigenen Arzneischränkchens. Wir zeigen euch, was dabei fast immer empfohlen wird:

Erste Hilfe bei Verletzungen

So sorglos wie Kinder draußen rumtoben, so schnell stolpern sie auch über die eigenen Füße. Um schmutzige Wunden sofort und gründlich zu säubern, braucht es ein Desinfektionsmittel. Wasser reicht da nicht aus.

Ebenso ideal zur Heilung von kleinen Wunden und rissiger Haut ist eine Zinksalbe oder Zinkcreme. Bei Prellungen oder Verstauchungen hingegen ist eine Gel-Kühlkompresse wohltuend. Mindestens eine sollte immer im Gefrierfach liegen. Wer in Kontakt mit Wunden und fremdem Blut kommt, sollte dabei Handschuhe tragen – auch beim eigenen Kind. Einmalhandschuhe sind eine sinnvolle Anschaffung.

Wenn etwas tiefer in der Wunde steckt, kann man es nur mit einer Pinzette greifen. Auch diese sollte daher vorrätig sein. Zecken sollten Laien jedoch besser nicht mit der Pinzette herausziehen. Besser geht es mit der Zeckenzange!

Junge-mit-aufgeschlagenem-Knie-nach-Fahrradsturz

Schnell passiert: Beim Spielen holen Kinder sich oft die ein oder andere Wunde.

Der Klassiker: Verbandszeug! Unnötig zu erwähnen, dass Pflaster in jedem Haushalt auf Lager sein sollten. Was viele jedoch vergessen: Regelmäßig prüfen, ob noch alle gängigen Größen da sind und das Haltbarkeitsdatum nicht überschritten ist – sonst kleben sie nicht mehr richtig. Für größere Wunden sollte man auf Mullbinden ausweichen können. Bei Verstauchungen oder Muskelzerrungen hilft beides nicht weiter. Da braucht es elastische Binden, die Halt geben ohne zu verrutschen. Zum Abschneiden bitte unbedingt eine Verbandsschere nehmen. Diese verringert das Risiko den Verletzten aus Versehen zu schneiden.

Krankheit im Anmarsch? So hilft die Hausapotheke

Wohl kaum jemand kommt um Erkältungen herum. Natürlich ist der Gang zum Arzt von keinem Arzneischränkchen zu ersetzen. Ein paar Maßnahmen gegen Erkältungen sollten dennoch bekannt sein. Doch ob beim Nachwuchs Fieber im Spiel ist, erkennt man nur mit Hilfe eines Fieberthermometers. Zuverlässig, leicht ablesbar und für den Umgang mit Kids deutlich praktischer sind digitale! Sollte tatsächlich Fieber eintreten, ist es von Vorteil, wenn zugleich ein fiebersenkendes Mittel wie Zäpfchen, ein Arzneisaft oder Paracetamol zur Hand ist.

Mutter-misst-Fieber-bei-Tochter

Fieber? Ein Fieberthermometer schafft Gewissheit

Gegen angeschwollene Schleimhäute und verstopfte Nasen sind Nasentropfen die erste Wahl. Es schadet nie, welche auf Lager zu haben. Das gleiche gilt für diverse Kräutertees. Sie helfen dabei, die Schleimhäute der Atemwege zu befeuchten, sodass diese wieder besser ihre Funktion erfüllen: Erreger abblocken. Zudem haben zahlreiche Kräuter eigene Wirkungskräfte, die nicht zu unterschätzen sind! Ausnahmsweise gilt bei Tees: Viel hilft viel.

Medikamente – nicht ohne ärztlichen Rat

Vorsicht ist bei Medikamenten aller Art geboten. Auch auf gängige und scheinbar harmlose Arzneien wie Aspirin können schlimme allergische Reaktionen auftreten. Welche Medikamente ihr also lagert, solltet ihr unbedingt mit eurem Hausarzt besprechen!

Tipp: Fertig gepackte Haus- und Reiseapotheken bietet zum Beispiel Pflasterkoffer.de!
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