Wenn man sich den einen oder anderen Schwangerschafts-Bericht anhört, könnte man meinen, es gibt nichts Schöneres – und doch sind viele Mütter überrascht, womit sie im Laufe der Wochen so alles zu kämpfen haben.

Warten auf die Geburt.

Wann ist es endlich soweit?

„Schwangere Frauen strahlen von Innen“ oder „noch nie hatte ich so schöne Haut und Haare“ – nicht für jede Mami entspricht das der Wahrheit. Wenn der kleine Liebling da ist, vergessen (zum Glück) viele, was sie so alles durchgemacht haben – von wochenlanger Übelkeit, extremer Müdigkeit bis hin zu Allergie-Attacken und Rückenschmerzen.

Während der Schwangerschaft finden in eurem Körper eine Menge Veränderungen statt – am meisten in den ersten Monaten: viele Hormone werden ausgeschüttet und plötzlich müssen die Organe zwei Menschen zugleich versorgen. Das kann werdenden Müttern ganz schön zu schaffen machen! Erschwert wird die Situation natürlich auch dadurch, dass während der Schwangerschaft die meisten Medikamente tabu sind.

Natalie von Bilderbuchbaby
Natalie vom Blog Bilderbuchbaby räumt auf ihrem Blog über das Mama sein mit gängigen Schwangerschafts-
Mythen auf und erklärt, warum es sich trotzdem lohnt, den 40-wöchigen Marathon auf sich zu nehmen. 

So denkt Bloggerin Natalie jetzt über ihre Schwangerschaft

Es ist zum Glück ganz normal, dass das Gehirn unschöne Erinnerungen im Nachhinein ausblendet – und die Schwangerschaft viel rosiger in Erinnerung bleibt, als sie war. So ging es auch Natalie, deren Schwangerschaft nun schon 2,5 Jahre her ist – und die, bis auf früh einsetzende Rückenschmerzen normal, ja fast schon bilderbuchmäßig verlief: „Wenn ich selbst jetzt meinen Blogbeitrag über die Schwangerschaft lese, sind da Dinge, an die ich mich schon gar nicht mehr erinnern konnte.

Und das, obwohl die junge Mutter mit einigen Beschwerden zurechtkommen musste: „Die ganzen Einschränkungen beim Essen haben mich sehr gestört. Oder die Dauer-Müdigkeit. Ein Highlight war auch, dass ich in meiner 2-monatigen Allergie-Phase keine Medikamente dagegen einnehmen durfte und ich teilweise so am Niesen und Husten war, dass ich weder essen noch sprechen konnte. Das kaum-laufen-können wegen meiner Ischias-Beschwerden war auch übel. Ganz am Ende konnte ich mich nur mit Mühe im Bett umdrehen.“

Schwangerschafts-Cartoon.

Natalie nahm’s mit Humor und verarbeitete ihre Erfahrungen in Form von lustigen Cartoons. Dass sie sich am Ende nicht mehr im Liegen umdrehen konnte, fand Natalie ganz schön anstrengend.

Deswegen sagte uns Natalie ganz spontan auf die Frage, was das Beste an ihrer Schwangerschaft gewesen sei: „Die Geburt!“. Denn bei ihrem ersten Kind wusste sie noch nicht wie sehr ihr kleiner Schatz für immer ihr Leben verändern würde – und dass sie bei einem zweiten Baby deswegen vieles gelassener nehmen würde: „Egal wie anstrengend und nervig man es auch empfinden mag, es lohnt sich so sehr! Ich glaube bei meiner zweiten Schwangerschaft würde ich auch vieles leichter nehmen. Da ich ja wüsste, dass am Ende ein kleiner Schatz auf mich wartet. Ein kleiner Schatz, der die Sicht der Dinge verändert und die eigene Welt für immer verzaubert. Was ist dagegen schon ein bisschen Sodbrennen oder Muskelzucken vom Magnesium-Mangel?“

Häufige Schwangerschaftsbeschwerden – INFO
Die Liste an möglichen Beschwerden, die in den 40 Wochen eurer Schwangerschaft auftreten können, ist lang. Aber keine Bange: Das heißt noch lange nicht, dass alle bei euch auftreten und viele Probleme wie Übelkeit beschränken sich auf einen bestimmten Zeitraum. Auf Familienplanung.de findet ihr eine Übersicht über mögliche Beschwerden, wo sie herkommen, wie lange ihr euch damit zu plagen habt, und ab wann ihr einen Arzt konsultieren solltet.

Also liebe Mamas: Haltet durch und freut euch auf euren kleinen Schatz – nach spätestens 9 Monaten ist alles vorbei!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Natalie für das Interview und wünschen euch allen eine entspannte Schwangerschaft und ganz viel Durchhaltevermögen!

Bilder: Bild 1: © iStock/ kjekol, alle weiteren Bilder: © Natalie/www.bilderbuchbaby.com.