Wer vor der Mammut – ja liebe Männer – Mammut-Aufgabe steht, sich ein Brautkleid für die eigene Hochzeit aussuchen zu müssen, der ist neben Prosecco und dem Gekicher mit Freundinnen auch noch einer ganz anderen Beschäftigung ausgesetzt: Dem Verstehen des „Brautladen-Sprechs“ den Bloggerin Melanie von CityMelody für euch unter die Lupe genommen hat.

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Welches Kleid passt zu dir?

Was Bräute beim Brautkleid-Shopping gar nicht gebrauchen können, sind kritische Aussagen über ihre Figur, oder wenn doch, dann höchstens von der besten Freundin. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Brautkleid-Verkäuferinnen tunlichst darauf achten, bloß nichts falsch zu machen und euch den teuersten Fummel anzudrehen, den euer Budget hergibt (und vielleicht noch ein bisschen mehr).

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Bei einer riesen Auswahl muss auch eine vernünftige Beratung drin sein.

Wenn das nicht klappt, dann eben überhaupt irgendein Kleid und wenigstens ein bis hundert Accessoires. Glaubt ihr nicht? Bei euch war das ganz anders? Klar sind diese Aussagen überspitzt, zum Teil, ein paar, vielleicht…

Bloggerin Melanie hingegen hat ein Kleid gesucht, gefunden und sich mit mehr als einer Verkäuferin unterhalten. Ihre Erfahrungen hat sie mit einem zwinkernden Auge in „16 Aussagen von Brautmoden-Verkäuferinnen und ihre wahre Bedeutung“ auf ihrem Blog CityMelody mit dem Titel Brautladensprech zusammengefasst.

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Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Ehrlichste im ganzen Land?

Die Hamburgerin, die auf der Suche nach einem passenden Brautkleid für ihre „Traumhochzeit mit Mr. Right“ so allerhand erlebt hat, zitiert aus ihren Erlebnissen in Brautgeschäften. Was auf den ersten Blick vielleicht wie eine einfache Aufreihung von Sätzen anmutet, sagt beim zweiten hinsehen mehr als tausend Worte:

  • „Was haben Sie sich denn vorgestellt?“
  • Ich zeige Dir ohnehin unsere 3 Standardkleider (1 Prinzessinnenkleid, 1 Sahnebaiserkleid und 1 sehr teures Kleid).
    • „Ich weiß genau, was Ihnen steht.“
      • Ich hole Dir mal ein Standardkleid, das ich schon 789 Frauen vor Dir gezeigt habe.
        • „Ich habe jetzt DAS KLEID für Sie!“
          • Ich hab Dir jetzt schon 2 Kleider gezeigt. Da muss nun aber langsam mal was dabei sein!
            • „Das Kleid ist gerade erst reingekommen.“
              • Die Kollektion ist aus dem letzten Jahr.
                • „Ich kann’s an Ihrem Strahlen sehen, dass das Ihr Kleid ist!“
                  • Du guckst nicht ganz so unschlüssig wie beim vorherigen Kleid.
                    • „Nein. Also ein Foto können Sie dann machen, wenn Sie sich für das Kleid entschieden haben.“
                      • Wieder so eine, die sich ein Kleid in China nachschneidern lassen möchte. Nicht mit mir!

Fakt ist: Eine Verkäuferin ist dazu da, euch etwas zu verkaufen. Ist ja eigentlich auch logisch – eigentlich. Da gerade emotionale Angelegenheiten dazu einladen, Dinge zu tun, die man normalerweise eher nicht tun würde – wie zum Beispiel zig Accessoires kaufen, da man sie ja evtl. doch brauchen könnte, weil die Verkäuferin einem von einer Kundin erzählt, die… – sind Alleingänge in punkto Brautkleid kaufen eher brenzlig-. Zumindest im Geschäft.

Daher: Obacht vor nicht ernstgemeinten Schmeicheleien und die durchsetzungsvermögende Freundin und Mutter mit in den Laden nehmen. So hat es die Verkäuferin zumindest schon mal etwas schwerer, sich bei euch einzuschmeicheln.

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Zeichnung: iStock.com / ©zubada
Brautladen von Innen:iStock.com / ©Krotov
Kleider: iStock.com / ©gsermek